Termine

Veranstaltungsreihe: 40 Jahre Deutscher Herbst

In diesem September und Oktober jährt sich der sogenannte „Deutsche Herbst“ zum 40. Mal. Dies nehmen wir zum Anlass, um einen kritischen Blick auf seine Aufarbeitung innerhalb der Linken und innerhalb der Mehrheitsgesellschaft zu werfen.

Im September und Oktober 1977 führten die Rote Armee Fraktion (RAF) und ihre Unterstützer*innen eine ganze Reihe spektakulärer Aktionen durch, von denen insbesondere die Entführung und Ermordung Hanns-Martin Schleyers, die Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut und der Tod ihrer inhaftierten führenden Mitglieder in ihren Gefängniszellen in Erinnerung geblieben sein dürften.

Dieser Zeitraum und die politische Atmosphäre in der Bundesrepublik Deutschland im September und Oktober 1977 sind als „Deutscher Herbst“ in die Geschichtsbücher eingegangen. Bis heute wird die RAF – nicht nur – in linken Kreisen als Widerstandsgruppe verklärt. Eine kritische Betrachtung findet meist nicht statt. Auch die Wende von führenden RAF-Protagonisten, wie beispielsweise Horst Mahler, hin zur extremen Rechten scheint nicht zum Nachdenken anzuregen. Aber sind solche Wendungen tatsächlich so überraschend oder hat es nicht sogar mit dem Hass auf Israel und Jüdinnen und Juden in der ganzen Welt bereits von Anfang an gemeinsame Grundlagen antisemitischer Prägung zwischen den Vernichtungseliten der Jahre 1933 bis 1945, der RAF sowie ihren nationalen und internationalen Kooperationspartner*innen gegeben? Diesen Fragen möchten wir mit einer Veranstaltungsreihe nachgehen.

In der ersten Veranstaltung werden wir uns mit dem Wirken von Hanns-Martin Schleyer im besetzten Prag und seiner Rolle im Vernichtungsapparat des deutschen Nationalsozialismus auseinandersetzen. In zwei weiteren Veranstaltungen wird es dann vor allem um die Linke gehen und die Frage, wie die antisemitische Dimension in den Kooperationen von RAF, Revolutionären Zellen (RZ) und anderen sich darstellte und Wirkmächtigkeit entfalten konnte.

Hanns-Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungspolitik in in Prag – Vortrag und Diskussion mit Erich Später

Donnerstag, 21.09.2017, 19.00 Uhr
Schauplatz im
Filmhaus, Mainzer Straße 8, 66111 Saarbrücken

Mit der Besetzung Prags begann am 15. März 1939 eine sechsjährige deutsche Terrorherrschaft über das „Reichsprotektorat Böhmen und Mähren“. Es wurde dem deutschen Herrschaftsbereich eingegliedert, von deutschen Konzernen und Banken ausgeplündert, das Eigentum seiner 80.000 jüdischen Bürger*innen an deutsche Banken, Konzerne, Gemeinden, Wohlfahrtsverbände und Zehntausende Volksgenoss*innen verteilt. Erich Später schildert in seinem Buch den Prozess der Entrechtung, Enteignung, Deportation und Ermordung der tschechischen Juden. Beispielhaft rekonstruiert er die Enteignung und Ermordung des jüdischen Ehepaares Waigner, dessen Prager Villa ein Objekt der Begierde hoher Nazi-Funktionäre wurde. Den Zuschlag für die „Judenvilla“ erhielt schließlich der SS-Offizier Hanns-Martin Schleyer. Die Geschichte der Villa Waigner und hier erstmals publizierte Dokumente über das Schicksal der jüdischen Besitzer*innen sowie über die Nazikarrieren der Bewohner*innen ihrer arisierten Villa machen die Erkenntnis unausweichlich: Ohne Männer wie Hanns-Martin Schleyer wäre weder der Vernichtungskrieg im Osten noch der Holocaust möglich gewesen.

Veranstalterinnen: Antifa Saar / Projekt AK; CriThink! e.V., Linksjugend solid Saarland

Die RAF und der Staat Israel – Vortrag und Diskussion mit Martin Jander

Donnerstag, 28.09.2017, 19 Uhr
Schauplatz im Filmhaus, Mainzer Straße 8, 66111 Saarbrücken

In der Bundesrepublik Deutschland ist bis heute der Terror von RAF, Bewegung 2. Juni und Revolutionären Zellen nicht wirklich gut begriffen. Die öffentliche Auseinandersetzung zum 40. Jahrestag des „Deutschen Herbstes“ wird dies erneut demonstrieren. Die angeblichen blinden Flecken der RAF-Aufarbeitung – Mord oder Selbstmord in Stammheim, Anwält*innen als Helfer*innen der Terrorist*innen, die Stasi als Helferin des Terrors u. a. m. – sind so gut wie abschließend eklärt. Dass sich der Terror der RAF nicht gegen die Bundesrepublik Deutschland, sondern wesentlich gegen Israel und die USA wendete, wird in den meisten Analysen aber nur unzureichend behandelt. Der Historiker und Journalist Martin Jander skizziert in seinem Vortrag eine kurze Geschichte des Terrorismus von Links, seiner wesentlichen Ziele und der Mängel der bisherigen Geschichtsschreibung. Die gravierenden blinden Flecken in der Aufarbeitung der Geschichte von RAF und Co. bilden die antisemitische Dimension in den Kooperationen von RAF, RZ und anderen und ihre Beteiligung am Krieg von PLO/PFLP zur Vernichtung Israels.

Veranstalterinnen: Antifa Saar / Projekt AK; CriThink! e.V.; Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Linksjugend solid Saarland, Deutsch-Israelische-Gesellschaft AG Saar

Antisemitismus in der deutschen Linken – Vortrag und Diskussion mit Martin Kloke

Donnerstag 2. November, 19.00 Uhr
Kino Achteinhalb, Nauwieser Straße 19,
66111 Saarbrücken

„Linker Antisemitismus ist unmöglich“ – für diese These legte sich der Schriftsteller Gerhard Zwerenz noch 1976 ohne Wenn und Aber ins Zeug. Zehn Jahre später mochte der streitbare Schriftsteller seine Augen nicht mehr davor verschließen, dass linksradikale und grün-alternative Aktivist*innen den Staat Israel mit geradezu libidinösem Eifer zu dämonisieren und zu delegitimieren versuchten: „Die Kinder der Täter neiden den Kindern der Opfer die weiße Weste“ – so erklärte sich der späte Zwerenz die krude Mischung aus antiimperialistischen Gewissheiten und antisemitischen Ressentiments ausgerechnet in linksdeutschen Milieus. Wissen wir heute mehr über die Hintergründe antizionistischer Obsessionen, von denen sich weite Teile der 68er-Generation haben anstecken lassen? Lässt sich der Antisemitismusverdacht nicht doch auf die kleine militante Subkultur linksradikaler „Stadtguerillas“ beschränken (so Wolfgang Kraushaar), die mit ihren Aktionen die deutsche Linke von ihrem „Judenknax“ (Dieter Kunzelmann) befreien wollte? Waren und sind gelegentliche Anschläge auf jüdische bzw. israelische Ziele womöglich nichts anderes als die „ultimative Provokation“ einer selbsternannten „postsurrealistischen Avantgarde“ (so Aribert Reimann)? Beruht die Aufregung um die „Bombe im jüdischen Gemeindehaus“ auf einem gigantischen Missverständnis, das es endlich aufzulösen gilt?

Diesen und anderen Fragen werden wir bei dieser Veranstaltung gemeinsam mit dem Referenten nachgehen.

Veranstalterinnen: Antifa Saar / Projekt AK; CriThink! e.V.; Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Linksjugend Solid Saarland, Deutsch-Israelische-Gesellschaft AG Saar

 

Bisherige Veranstaltungen:

04.12.2016: Der NSU — Prozess: Blick in den Abgrund. Vor­trag und Diskus­sion mit Friedrich Burschel. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Antifa Saar / Projekt AK, Heinrich Böll Stiftung Saar und Peter-Imandt-Gesellschaft/Rosa-Luxemburg-Stiftung Saar.

06.10. – 16.10.2016: Bildungsreise nach Bosnien-Herzegowina und Serbien in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar.

19.07.2015: Vortrag & Diskussion mit Friedrich Burschel: “Der NSU — Prozess: Blick in den Abgrund“. Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Saar in Kooperation mit Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Peter Imandt Gesellschaft und VVN-BdA Saar.

09.06.2015: Buchvorstel­lung mit Erich Später: “Der Dritte Weltkrieg – Die Ost­front 1941–45. Eine Veranstaltung der Peter Imandt Gesellschaft in Kooperation mit Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V. und VVN-BdA Saar.

12.03.2015: Buchvorstel­lung mit Stephan Gri­gat: “Die Ein­samkeit Israels” – Zion­is­mus, die israelis­che Linke & die iranis­che Bedrohung. Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Saar, Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Christlich-Jüdische Arbeits­ge­mein­schaft Saar und Deutsch-Israelische Gesellschaft Saar.

16.11.2014: Vortrag & Diskussion mit Tilman Tarach: „Israel: Der ewige Sündenbock“. Eine Veranstaltung von Heinrich Böll Stiftung Saar, Deutsch-Israelische-Gesellschaft Saar, Aktion 3. Welt Saar, CriThink! e.V. und Antifa Saar / Projekt AK.

27.10.2014: Vortrag & Diskussion mit Dr. Gerhard Wolf: „Ideologie und Herrschaftsrationalität. Nationalsozialistische Germanisierungspolitik in Polen“. Eine Ver­anstal­tung der Heinrich-Böll-Stiftung Saar in Koop­er­a­tion mit Cri­Think! e.V. — Gesellschaft zur Förderung des kri­tis­chen Denkens und Han­delns sowie Antifa Saar / Pro­jekt AK.

29.09.2014: Vortrag & Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann: „Demokratie oder Volksherrschaft? – Warum die Verhältnisse nicht besser werden, wenn das Ressentiment mehrheitsfähig ist“. Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Saar in Kooperation mit  CriThink! e.V..

05.06. – 09.06.2014: Bildungsreise in die Normandie zum 70. Jahrestag der Landung der Allierten.

17.05.2014: Vortrag & Diskussion mit Dr. Matthias Küntzel: „Mursi gestürzt – der arabische Frühling gerettet?” Zur aktuellen Lage in Ägypten.“. Eine Veranstaltung von CriThink! e.V., Heinrich-Böll-Stiftung Saar und Antifa Saar / Projekt AK.

06.02.2014: Vortrag & Buchvorstellung mit Ulrike Herrmann: „“Der Crash des Euro droht. Was bedeutet dies für Deutschland und Europa?“. Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Saar in Kooperation mit CriThink! e.V..

06.06.2013: Vortrag & Buchvorstellung mit Alexander Korb: „Massengewalt der Ustaša gegen Serben, Juden und Roma in Kroatien 1941-45“. Eine Veranstaltung von Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Heinrich-Böll-Stiftung Saar.

06.05.2013: Vortrag eines Vertreters von CriThink! e.V. in Worms: Die NPD im Saarland (II) – Module 3a & 3b: Überblick über die Ideologie der NPD auf Einladung durch das Kritische Kollektiv / IL Rhein – Neckar.

03.09.2012: Vortrag von Judith Gleitze: „Revolte und Flucht: der „Arabische Frühling“ und die Festung Europa“. Eine Veranstaltung von Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Peter-Imandt-Gesellschaft und DAJC Saarbrücken.

17.08.2012: Vortrag von Leo Elser: „In antisemitischer Gesellschaft“ in Saarbrücken. Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kritische Theorie der Gesellschaft“ von Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Peter-Imandt-Gesellschaft und dem Lesekreis zur Kritischen Theorie in Saarbrücken.

04.08.2012: Tagesseminar mit Joachim Bruhn zu „Kapital und Souveränität – Einführung in die materialistische Staatskritik“ in Saarbrücken. Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kritische Theorie der Gesellschaft“ von Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Peter-Imandt-Gesellschaft, Marburger Zustände und dem Lesekreis zur Kritischen Theorie in Saarbrücken.

03.08.2012: Vortrag von Joachim Bruhn zu „Nichts gelernt und nichts vergessen – Geschichte und Zukunft des Antizionismus in Deutschland“ in Saarbrücken. Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kritische Theorie der Gesellschaft“ von Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Peter-Imandt-Gesellschaft, Marburger Zustände und dem Lesekreis zur Kritischen Theorie in Saarbrücken.

21.06.2012: Vortrag von Danyal (Hamburg) zu „Die suspendierte Gattung – Zur Kritik der deutsch-europäischen Flüchtlingspolitik“ in Saarbrücken. Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kritische Theorie der Gesellschaft“ von Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Linksjugend Saar, Peter-Imandt-Gesellschaft und DAJC Saarbrücken.

22.05.2012: Vortrag von Stephan Grigat zu „Postnazismus revisited – Das Nachleben des Nationalsozialismus im 21. Jahrhundert“ in Saarbrücken. Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kritische Theorie der Gesellschaft“ von Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Heinrich-Böll-Stiftung Saar und Linksjugend Saar.

09.03.2012: Vortrag von Jens Benicke: „Von Adorno zu Mao – über die schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung“ in Saarbrücken. Eine Veranstaltung von Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Heinrich Böll Stiftung Saar, Stiftung Demokratie Saarland und Linksjugend – Landesverband Saar.

07.02.2012: Vortrag von Magdalena Marsovszky: „Nationale Wiedergeburt, moralische Revolution. Strukturen des völkischen Denkens in Ungarn“ in Saarbrücken. Eine Veranstaltung von Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Heinrich Böll Stiftung Saar und der Frauenbibliothek Saar. (Ankündigungsflyer als PDF)

07.12.2011: Vortrag von Friedrich Burschel: Geld gegen Gesinnung – Mit Extremismus-Doktrin, Verfassungsschutz und Hilfswissenschaft gegen die „Zivilgesellschaft“ in Saarbrücken. Eine Veranstaltung von Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Peter-Imandt-Gesellschaft, Heinrich Böll Stiftung Saar und antinationale.org (Ankündigungsflyer als PDF; Friedrich Burschel – Geld gegen Gesinnung)

05.12.2011: Buchvorstellung: „Krieger und Gelehrte – Herbert Marcuse und die Denksysteme im Kalten Krieg“ in Saarbrücken. Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Saar in Kooperation mit der Stiftung Demokratie Saarland, Antifa Saar / Projekt AK und CriThink! e.V. (Ankündigungsflyer als PDF)

17.07.2011: Bildungsfahrt nach Verdun

15.07.2011: Vortrag mit anschließender Diskussion zur Extremismusklausel mit Steffen Richter (AKuBiZ e.V. Pirna) in Saarbrücken und am 18.07.2011 in Trier . Die Veranstaltungen fanden in Kooperation mit Antifa Saar / Projekt AK, Heinrich Böll Stiftung Saar, antinationale.org, Aktion 3. Welt Saar, Autonome Antifa Trier, HSG Linke Liste Trier und Jenny Marx Gesellschaft statt.

27.06.2011: Vortrag von Prof. Andrei S. Markovits: „Gekommen, um zu bleiben? Frauenfußball in Europa und Amerika“ in Saarbrücken. Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Saar in Kooperation mit der Stiftung Demokratie Saarland, Frauenbibliothek Saar und CriThink! e.V.

22.06.2011: Vortrag von David Hellbrück in Saarbrücken: „Gentrification und die vermeintliche Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft“.

27. – 29.05.2011: Wochenendseminar zu dem Thema: „Deutsch-französische Kameradschaft – Die extreme Rechte in Elsass-Lothringen und ihre Bedeutung für Neonazis in der Grenzregion“ mit den Referenten Bernhard Schmid (Paris), Volkmar Wölk (Grimma), Erich Später (Saarbrücken), Vertretern der Antifa Saar / Projekt AK (Saarbrücken) sowie französischen Antifaschist_innen (Straßbourg). In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar und Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz. Faltblatt.

17.03. – 21-03.2011: Bildungsreise nach Prag in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar.

02.03.2011: Vortrag mit Dr. Martin Cüppers in Saarbrücken: „Deutsch arabische Pläne zur Vernichtung der Juden im Nahen Osten“ in Saarbrücken. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Aktion 3.Welt Saar, Heinrich-Böll-Stiftung Saar und der Stiftung Demokratie Saarland im Rahmen der Ausstellung „Die 3. Welt im 2. Weltkrieg“ (07. März – 31. März).

17.01.2011: Buchvorstellung mit Jörg Osterloh „Das “Großdeutsche Reich” und die Juden: Nationalsozialistische Verfolgung in den “angegliederten” Gebieten.“ in Saarbrücken. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar und der Antifa Saar / Projekt AK.

22.12.2010: Filmvorführung „Ehre, Stolz, Scham – Islam im Kiez“ (Margarethe Steinhausen) und anschließender Vortrag von Andreas Schmitt (Diplom Sozialpädagoge) zu dem Thema „Pädagogische Interventionsmöglichkeiten bei Jugendlichen aus islamistischen Familien“ in Saarbrücken

01.12.2010: Vortrag: „Hätten Sie es erkannt? Style, Codes und Labels der Neonaziszene“, im Kultur- und Kommunikationszentrum Tufa in Trier.

08.09.2010: „Gez. NSDAP, SA, SS“ – Der ‚Bund der Vertriebenen‘ und der Nationalsozialismus. Vortrag und Diskussion mit Erich Später. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Antifa Saar / Projekt AK.

01.07.2010: Max – Braun – Eine Würdigung. Eine Abendveranstaltung zum 65. Todestages des saarländischen Antifaschisten und SPS Vorsitzenden Max Braun in Saarbrücken mit den Referenten Erich Später und Richard Beermann.

01.03.2010: Vortrag mit Stephan Grigat in Saarbrücken: Linker Radikalismus in Israel – von der Palästinensischen Kommunistischen Partei zum Antizionismus der Gegenwart. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar.

25.02.2010: Buchvorstellung mit Erich Später in Saarbrücken: „Villa Waigner: Hanns Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag 1939-45“. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Peter-Imandt Gesellschaft Saar und Antifa Saar / Projekt AK.

19.01.2010: Buchvorstellung mit Erich Später in Neunkirchen / Saar: „Villa Waigner: Hanns Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag 1939-45“. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Peter-Imandt Gesellschaft Saar, Antifa Saar / Projekt AK und LEA Neunkirchen.

19.11.2009: Vortrag mit Jens Hoffmann: „Das kann man nicht erzählen – Aktion 1005: Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten.“ Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar und der Antifa Saar / Projekt AK.

24./25.10.2009: „Neonazis – Ihre Organisationen und Neofaschistische Formierung in Deutschland. Wochenendseminar im NS-Dokumentationszentrum RLP, Gedenkstätte KZ Osthofen.“ Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung und der Jenny Marx Gesellschaft in Kooperation mit dem NS-Dokumenationszentrum der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, CriThink! e.V., Bildungswerk Anna Seghers, DFG-VK-Rheinland-Pfalz.

03.06.2009: Vortrag mit Bruno Kartheuser: „9.Juni 1944 – Das Massaker von Tulle.“ Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Saar in Kooperation mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), CriThink! e.V. und dem Saarländischen Künstlerhaus.

13.05.2009: Vortrag: Hätten Sie es erkannt? Style, Codes und Labels der Neonaziszene, Multikulturelles Zentrum in Trier.

04.04.2009: Tagesseminar zu dem Thema: „Macht und Sexualität in Deutschland im 20. Jahrhundert“ mit den Referentinnen Prof. Dr. Dagmar Herzog (City University of New York) und Sonja Eismann (Berlin und Wien). In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar und der Antifa Saar / Projekt AK.

29.12.2008: Vortrag zu „Heuschrecken und andere Plagegeister – verkürzte Kapitalismuskritik im Zusammenspiel mit Antiamerikanismus und Antisemitismus.“ Gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

04.11.2008: „Die aktuelle Finanzkrise – Vortrag und Diskussion.“ Gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

10.09.2008: Workshop: „Vorstellung und Diskussion konkreter Handlungsmöglichkeiten bezüglich neonazistischer Organisationen im Saarland. Gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

16.-17.05.2008: Workshop: „Einführung und Einübung von Strategien der Selbstbehauptung& Selbstverteidigung.“ Gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

03.05.2008: Workshop: „Einführung in die gängige Verschlüsselung von Computern und Internetkommunikation für private Anwender“. Gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

18. – 20.04.2008: Wochenendseminar zu dem Thema:
Die NPD und ihr Wirken im Saarland – eine Bestandsaufnahme und Diskussion von Gegenstrategien“ mit Referenten der Antifa Saar / Projekt AK (Saarbrücken), „Nazis in den Parlamenten“ (NIP) Sachsen und Gruppe Morgenthau (Frankfurt). In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar und der Antifa Saar / Projekt AK.

16.06.2007: Tagesseminar zu dem Thema: „Ideologie der Vernichtung. Antisemitismus, der Hass auf Amerika und die reaktionäre „Kritik“ am Kapitalismus“ mit den Referenten Prof. Dr. Andrei S. Markovits (University of Michigan) und Dr. Lars Rensmann. In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar und der Antifa Saar / Projekt AK.

27. – 28.05.2006: Wochenendseminar zu dem Thema: „Politik der Vernichtung- Die Ermordung der europäischen Juden und der Krieg gegen Israel“ mit den Referenten Hannes Heer, Erich Später und Tobias Jaecker. In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar und der Antifa Saar / Projekt AK.

 

Bernard Schmid (Paris):

Die extreme Rechte in Frankreich – ein Überblick