Vortragsangebot

Folgende Vorträge werden durch unseren Verein angeboten. Wenn Sie einen unserer Referenten für eine Verstaltung buchen wollen, kontaktieren Sie uns bitte per Email (Info[at]crithink.de).

Die NPD im Saarland (I)

Geschichte und gegenwärtige Situation der NPD Saar

Modul 1 (wird ergänzt durch Modul 2) – Geschichte der saarländischen NPD von der Gründung bis in die jüngste Vergangenheit:

Modul 1 bietet einen Überblick  über die Geschichte der NPD in Deutschland von der Gründung bis zum Jahr 2004. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der saarländischen NPD. Dazu gehören detaillierte Informationen über die Personen sowohl im Vordergrund der Partei, als auch die Fürsprecher und Sympathisanten, die im Hintergrund für die NPD agieren. Durch umfangreiches Archivmaterial belegt wird der Weg der NPD von ihren Anfängen bis in die jüngste Vergangenheit aufgezeigt und die braune Tradition des Nationalsozialismus deutlich gemacht, in der die NPD immer stand und heute noch steht.

Modul 2 – Die Aktivitäten der saarländischen NPD von 2004 bis heute:
Modul 2 ergänzt das erste Modul zur Geschichte der NPD. Im zweiten Modul, das sich mit der saarländischen NPD befasst, stehen die Aktivitäten der Partei seit dem Jahr 2004 bis in die Gegenwart im Mittelpunkt. Thematisiert werden sowohl die Skandale um die NPD-Fraktion im Völklinger Ortsrat als auch die V-Mann-Affäre um den früheren Landesparteichef Peter Marx. Dabei werden die Zusammenhänge und die Zusammenarbeit zwischen der NPD und  den so genannten „Freien Kameradschaften“ genauer unter die Lupe genommen. Dazu gehört auch eine eingehende Beschäftigung mit der Jugendarbeit der Partei und ihren Akteuren. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die politische Alltagsarbeit der saarländischen NPD, die meist fernab von den Schlagzeilen der Tagespresse passiert und deshalb nur von wenigen Menschen wahrgenommen wird.

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Die NPD im Saarland (II)

Überblick über die Ideologie der NPD
mit der Möglichkeit der Diskussion über wirksame Gegenstrategien

Module 3a & 3b: Überblick über die Ideologie der NPD
In diesen Modulen werden die Kernbereiche des politischen Programms der NPD als der aktuell erfolgreichsten Vertreterin des deutschen Neonazismus vorgestellt. Dazu gehören die Darlegung der „Völkischen Ideologie“, des Rassismus, des Antisemitismus, des Nationalismus und der Verherrlichung des Nationalsozialismus mit scheinbar linken Parolen. Anhand konkreter Beispiele aus der Region werden in jedem der beiden Module jeweils sechs Ideologiefragmente aus dem Programm der NPD dargelegt und analysiert.
Durch diese fundierte Auseinandersetzung mit der Ideologie werden die TeilnehmerInnen in die Lage versetzt, die nazistischen Kernaussagen schneller zu durchschauen. Durch die detaillierte Vorstellung und Analyse der Inhalte wird herausgearbeitet, was der Kern der Aussagen ist. Wer die Inhalte und ihren Kern erkennt, hat die besseren Argumente in der Diskussion.

Modul 4: Diskussion wirksamer Gegenstrategien

Dieses Modul beschäftigt sich mit dem Thema “NPD-Verbot” und dem Konzept der „akzeptierenden Sozialarbeit“.
In Impulsreferaten werden die Argumente für und wider ein Verbot der NPD ausführlich dargelegt. Es werden Schwierigkeiten und Konsequenzen aufgezeigt, die verdeutlichen, warum es keine einfache Entscheidung gibt. Ergänzt wird diese dialektische Vorstellung durch die Analyse des Scheiterns des Konzeptes der „akzeptierenden Sozialarbeit“ mit jugendlichen Neonazis. Anhand regionaler und überregionaler Beispiele wird verdeut-licht, wie und wann Proteste und Widerstandsaktionen gegen Aufmärsche von Neonazis zum Erfolg führten und wann sie scheiterten. Dazu gehört auch eine Analyse, wann Aktionen zum Scheitern verurteilt sind, und was Bedingungen für ein erfolgreiches Agieren sind und wie sie geschaffen werden können. Dazu werden verschiedene in diesem Bereich regional aktive Gruppen vorgestellt.
Ergänzt wird das Modul um eine kurze Einführung in die Fachliteratur, die den TeilnehmernInnen die Möglichkeit gibt, sich weiter zu informieren.

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Hätten Sie’s erkannt?

Kleidung, Musik und Stylecodes der Neonaziszene

Zu diesem Themenkomplex bietet CriThink! e.V. die drei Module “Kleidung”, “Symboliken” und “Musik” an, die als Einzelvorträge oder zusammen als rund vierstündiger Workshop gehalten werden können.

Kleidung der Rechten:Glatze, Springerstiefel, Bomberjacke – Inwieweit stimmt das von den Medien geprägte Bild der rechten Szene überhaupt mit der Realität überein? Ist die oftmals betriebene Gleichsetzung von Skinhead = Neonazi überhaupt haltbar? Unsere ReferentInnen beleuchten anhand umfangreichen Bildmaterials aktuelle Kleidungsstile und Szenemarken der Neonazis. Hierdurch soll den Anwesenden die Möglichkeit gegeben werden, Personen die sich anhand ihrer Kleidung als überzeugte Nazis zu erkennen geben, auch als solche zu identifizieren. Einer der Schwerpunkte liegt hierbei darauf, falscher Panikmache keinen Vorschub zu leisten und aufzuzeigen, warum ein Lonsdale-Shirt noch lange keinen Nazi macht und manche Kleidungsmarken und Erscheinungsstile teils zu Unrecht einen schlechten Ruf genießen.

Symboliken der Neonaziszene:
Che-Guevara-Fahnen und Palästinenser-Tücher auf Naziaufmärschen? Nicht immer sind die Symboliken, Codes und Tätowierungen der rechten Szene so einfach zu erkennen wie SS-Runen und Wehrmachtsabzeichen. Um Verwendungsverbote von NS-Symboliken zu umgehen oder um nicht auf den ersten Blick als Neonazi erkannt zu werden, hat die rechte Szene zahlreiche Symboliken und Codes hervorgebracht. Das Spektrum reicht hierbei von eindeutigen Symbolen wie der “Schwarzen Sonne” oder “Gauwinkeln” bis hin zu für den Laien unverständlichen Codes wie “1488” oder “2yt4u”.
Die ReferentInnen erklären die gebräuchlichsten Stylecodes und Erkennungszeichen und deren Bedeutung für die Neonaziszene.

Musik der Rechten Szene:
Marschmusik, Balladen, Hatecore – Ebenso wie die Kleidungsstile der Nazis hat auch die Musik der rechten Szene eine hohe Diversität erreicht. Rassistische und den Nationalsozialismus verherrlichende Musik gibt es mittlerweile in jeder gewünschten Deutlichkeit und für jedes musikalische Genre. Ob unterlegt von schmetternder Marschmusik, HipHop-Beats, sanften Gitarrenklängen oder hämmernden Bässen – rechtes Gedankengut lässt sich vielseitig verpacken und gewinnbringend vermarkten – für jeden Musikgeschmack und jede Subkultur ist etwas dabei. Anhand von Musikbeispielen, Textanalysen und Bildmaterial gehen die ReferentInnen auf die Musik der rechten Szene, ihre zumeist klandestin organisierten Konzerte und auf die saarländische Rechtsrockszene im Speziellen ein.

Vortragsangebot „Hätten Sie’s erkannt?“ als PDF downloaden.

Die Vortragsflyer schicken wir Ihnen in gedruckter Form gerne zu.